DIE HOLOGRAFISCHE WELT

 

Das Projekt

 

Bei diesem außerordentlich komplexen Thema konnte ich erst ab 2014 meine früheren seriellen Arbeiten so allmählich zu einem gedanklichen Ganzen verbinden. Dabei stellte ich fest, dass ich schon seit 1994 begonnen hatte, die Dinge in einem größeren Kontext zu ordnen, noch ohne genau zu verstehen, wie sie zusammenhängen. Im Jahr 2004 fingen diese Dinge an, mich behutsam zu führen. Von 2010-2013 schrieb ich "HIMMELANGST" einen „work in progress“ Roman, der mir weiterhalf, mich dem sich gerade öffnenden Thema zu nähern.

Für diesen Roman recherchierte ich Berichte aus verschiedenen Medien, die in diesem Roman als roter Faden wirken, an dem ich mich orientierte. Im gleichen Zeitraum stieß ich auf die Informationsmedizin, die russischen Heiltechniken, lernte die Quantenheilung und mentale Methoden der Ereignissteuerung kennen und anwenden. 

Diese Erfahrungen und Erkenntnisse sind wichtige Bestandteile für das Verständnis der Zusammenhänge der holografischen Projektions-Welt und die Mechanismen von Ursache und Wirkung, ganz unabhängig davon, um welche Themen es sich handelt.

In meinen neueren künstlerischen Arbeiten versuche ich seit 2014/15, einen Ausdruck dafür zu finden, was eigentlich kaum ausdrückbar ist. Die Räume unseres Wirkens, gerade auch die des Künstlers, erscheinen mir unfassbar beschränkt. Doch unser Einfluss in der holografischen Welt ist sehr wahrscheinlich größer, als wir vermuten und drückt sich oft dort aus, wo wir nicht wahrnehmen.  

Wo ich in meinen früheren Arbeiten kritische Themen verstärkt dargestellt hatte, um sie zusätzlich von einer anderen Seite zu beleuchten, betrachte ich diese Arbeitsweise heute als kontraproduktiv. Die Bildende Kunst heute, sofern ihr hoher Stellenwert, losgelöst von "Markt- und Markenwerten" noch ernst genommen werden will, muss völlig anders werden. Die Kunst muss das Verharren in der holografischen Blase überwinden. Wie das gehen kann, soll mein persönliches Forschungsprojekt werden.

 

Die Programme der holografischen Welt / Ein Modell

 

Auch wenn 2014 kaum noch jemand als „holografische Welt“ bezeichnen würde, was ich mit diesem Titel ausdrücken möchte, sondern „virtual reality“, verwende ich den Begriff der Holografie trotzdem gerne, da er noch den Bezug zum Bildhaften in sich trägt. Bei dem Thema der „holografischen Welt“ geht es mir um die Annahme, dass wir in einer „virtuellen digitalen Welt“ mit einem mehrdimensionalen Aufbau leben, und es geht darum, in welchen Programmen wir uns befinden, und ob wir selbst etwas beeinflussen können. Ich beziehe mich u.a auf die Quantenphysik und das Doppelspalt Experiment. Dieses beweist, einfach ausgedrückt, dass durch das bloße Beobachten eines physikalischen Prozesses, in diesem Fall das Messen, ein Prozess direkt beeinflusst werden kann. 

 

Warum wir uns nicht weiterentwickeln, eine Exkursion in die Welt der Science Fiction?

 

Einige Programme, die uns steuern, könnten sehr alte Programme sein. Trotzdem möchte ich auch hier von "digitalen Mechanismen" sprechen, denn sie verhalten sich wie diese.

 Die Art unserer Wahrnehmung mit seinem eingeschränkten Spektrum macht es schwer, die im Hintergrund arbeitenden "digitalen Mechanismen" sichtbar und somit für uns verständlich zu machen. Wir könnten sie aber anhand ihres verräterischen Programmier-Verhaltens trotzdem bemerken. Es sind typische Programme, die strikten Mustern folgen und die sich, wie in einem Uhrwerk, ständig wiederholen. Dass wir sie in der Regel trotzdem nicht bemerken, liegt in der Sache selbst: Stress und Angst spielen dabei die Schlüsselrolle und versetzen uns permanent in einen Standby Modus, so dass wir, weil wir mit dem Überleben beschäftigt werden, stets alle unsere Ressourcen aufbrauchen. Bestimmte Teile unseres Gehirns sind blockiert, die unsere Entwicklung günstig beeinflussen könnten. Unsere Wahrnehmung-Beschränkungen sind das eine Handicap, die Adrenalin-Programme mit den davon abhängigen Stoffwechselvorgängen und daraus resultierenden Erschöpfungszustände das andere. Das größte Handicap ist die Abkoppelung von unserem Selbst. Die meisten Schulsysteme und die Wissensvermittlung insgesamt sind auf das "Nach-Denken" ausgerichtet und haben einen so hohen Stellenwert durch die anstrengende Erarbeitung, dass eine Infragestellung von der gesamten Gesellschaft und von fast allen Individuen abgelehnt wird.



Taschenbuch: 416 Seiten
Verlag: epubli GmbH (17. Juli 2014)
Sprache: Deutsch
Buchdetails:
Buch-Shop Belletristik & Literatur ? Krimi & Thriller
ISBN: 9783737501606

Schlagworte: Zensur, political correctness, Überwachung, Geheimdienste, Internet