Potenziale

 POTENZIALE I. 90 Jahre GEDOK Karlsruhe mit 17 Künstlerinnen der GEDOK Karlsruhe

Malerei, Grafik, Relief, Collage, Plastik, Installation

 

12.10. bis 3.11.2019

Ausstellung "In Focus" - Art - Science - Nature

Astrid Hansen | Birgit Spahlinger | Sabine Schäfer

Drei unterschiedliche Positionen zeitgenössischer Medienkunst und Fotografie

 

Vernissage am Sa, 22.06. um 20.00 Uhr

 

Einführung: Dr. Annette Hünnekens, Medienkunstwissenschaftlerin

Musikalisches  Rahmenprogramm:

EndoMikroSonoSkopische Klangkompositionen von Sabine Schäfer

 

Finissage am So, 14.07.2019, 14.00 bis 16.00 Uhr

 

die Künstlerinnen werden anwesend sein

 

 

Eine der effektivsten und revolutionärsten Techniken der Reduktion und Konzentration ist die Fokussierung auf die Dingwelt als Ausgangsmaterial, um zum Wesen der Dinge vorzudringen und schließlich vielerlei Neuschöpfungen hervorzubringen. Anhand konsequenten Fokussierens hat die Kunst seit jeher die Pforten der Wahrnehmung für transhumanes Sein geöffnet und eine Ästhetik des Hybriden generiert, die gegenwärtig häufig einer rhizomatischen Logik und einer algorithmischen Form folgt.

Das konsequenteste Ergebnis der Technisierung unseres Wahrnehmungsapparates ist wohl die Reduktion auf eine Sein / Nicht-Sein Situation des Digitalen.

Drei künstlerische Positionen nehmen hierauf Bezug, indem sie den Betrachterstandpunkt variieren und ihn zwischen technischem Apparat und sensuellem Organ bis in das Objekt hinein skalieren. Das Kunstwerk übernimmt dabei die Rolle des Transmitters, es führt die Apparaturen, Destillate und transhumanen Formationspotentiale in den menschlichen Bereich des Wahrnehmbaren zurück und hinterlässt dabei eine leise Ahnung der Erhabenheit universalen Seins und seiner vielfältigen Subtexte.

 

In diesem Sinne dringen Astrid Hansen, Birgit Spahlinger und Sabine Schäfer durch eine je eigene Weise medialen Fokussierens nicht nur zu einer Art 'Grund' vor, sondern sie kreieren Begründungen von Information, Wahrnehmung und Existenz.

(Dr. Annette Hünnekens)

 

Eine der effektivsten und revolutionärsten Techniken der Reduktion und Konzentration ist die Fo-kussierung auf die Dingwelt als Ausgangsmaterial, um zum Wesen der Dinge vorzudringen und schließlich vielerlei Neuschöpfungen hervorzubringen. Anhand konsequenten Fokussierens hat die Kunst seit jeher die Pforten der Wahrnehmung für transhumanes Sein geöffnet und eine Ästhetik des Hybriden generiert, die gegenwärtig häufig einer rhizomatischen Logik und einer algorithmischen Form folgt.

Das konsequenteste Ergebnis der Technisierung unseres Wahrnehmungsapparates ist wohl die Reduktion auf eine Sein/ Nicht-Sein Situation des Digitalen.

Drei künstlerische Positionen nehmen hierauf Bezug, indem sie den Betrachterstandpunkt variieren und ihn zwischen technischem Apparat und sensuellem Organ bis in das Objekt hinein skalieren. Das Kunstwerk übernimmt dabei die Rolle des Transmitters, es führt die Apparaturen, Destillate und transhumanen Formationspotentiale in den menschlichen Bereich des Wahrnehmbaren zurück und hinterlässt dabei eine leise Ahnung der Erhabenheit universalen Seins und seiner vielfältigen Sub-texte.

In diesem Sinne dringen Astrid Hansen, Birgit Spahlinger und Sabine Schäfer durch eine je eigene Weise medialen Fokussierens nicht nur zu einer Art 'Grund' vor, sondern sie kreieren Begründungen von Information, Wahrnehmung und Existenz.

Dr. Annette Hünnekens 

GEDOK Karlsruhe / Kunstprojekt POTENZIALE